DHL erweitert Logistikzentrum Cologne für steigende Nachfrage
DHL Group hat ein erweitertes Paketzentrum in Cologne-Eifeltor eingeweiht und steigert damit die regionale Bearbeitungskapazität auf fast 50,000 Sendungen pro Stunde.
Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. English

DHL Group hat eine umfassende Erweiterung ihres Paketsortierzentrums in Cologne-Eifeltor offiziell in Betrieb genommen und damit die Gesamtkapazität der Anlage auf fast 50,000 Sendungen pro Stunde erhöht. Das Projekt reagiert auf die anhaltende Nachfrage im Nordwesten Deutschlands, wo Cologne als entscheidender Handelsknotenpunkt und zentraler Distributionsknoten für North Rhine-Westphalia dient. Die Inbetriebnahme markiert den Abschluss der Bauarbeiten, die 2024 begannen und während der Sommermonate planmäßig fertiggestellt wurden.
Die Erweiterung schafft zusätzliche Bearbeitungsfläche, die über eine geschlossene Brückeninfrastruktur direkt mit der bestehenden Anlage verbunden ist. Nach der Inbetriebnahme entspricht der Durchsatz des Hubs Cologne-Eifeltor dem der Anlage des Betreibers in Bochum, womit beide zu den volumenstärksten Sortierstandorten des Bundeslandes gehören. Im bundesweiten Netzwerk weist lediglich der zentrale Hub in Aschheim bei Munich eine höhere nominale Durchsatzrate auf und verarbeitet stündlich rund 72,000 Sendungen.
Die mit der vergrößerten Fläche verbundenen betrieblichen Anforderungen schaffen 250 zusätzliche Arbeitsplätze, womit die Gesamtbelegschaft am Standort Cologne auf 750 Beschäftigte ansteigt. Der ursprünglich 1994 eröffnete Standort wickelt derzeit Logistikströme für schätzungsweise 1.2 million Haushalte ab. Netzwerkplaner wiesen darauf hin, dass Investitionen in die Frachtabfertigungsinfrastruktur weiterhin unerlässlich sind, da das inländische Paketaufkommen durch gewerblichen Handel und Einzelhandelsaktivitäten das traditionelle Briefvolumen weiterhin deutlich übertrifft.
Die Investition ist Teil eines umfassenderen Programms zur Netzwerkumstrukturierung innerhalb der Post- und Paketsparte von DHL, die jährlich mehr als 1 billion euros für Automatisierung, digitale Steuerungen und physische Infrastrukturanpassungen im gesamten Distributionsnetz bereitstellt. Die Mittelzuweisungen konzentrieren sich auf die Modernisierung zentraler Hubs, um sicherzustellen, dass die Durchsatzgeschwindigkeit gegenüber sich verändernden Paketnachfrageprofilen und wandelnden Anforderungen des Binnenhandels widerstandsfähig bleibt.
Umwelt- und Energieeffizienzmaßnahmen wurden in das bauliche Design des Neubaus integriert, der auf einer zuvor geräumten Fläche innerhalb des bestehenden Industriegeländes errichtet wurde. Die Anlage verfügt über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, bedarfsgerechte LED-Beleuchtung, eine Fußbodenheizung in der gesamten Hauptsortierhalle sowie automatisierte Belüftungssysteme, die darauf ausgelegt sind, den mechanischen Kühlbedarf zu senken. Darüber hinaus bietet eine extensive Dachbegrünung eine thermische Isolierung, um saisonale Temperaturschwankungen im Innenbereich abzufedern.
Die fertiggestellte Erweiterung stärkt die regionale Distributionskapazität entlang der wichtigsten Logistikachsen im Westen Deutschlands und bietet Frachtabfertigern sowie gewerblichen Versendern zusätzliche Kapazitäten vor den saisonalen Spitzenzeiten der Distribution. Das Management bestätigte, dass die Netzwerkinvestitionen in die deutsche Distributionsinfrastruktur fortgesetzt werden, um die betrieblichen Kapazitäten an langfristige regionale Handelsmuster anzupassen.
Quelle & Quellenangabe
Basierend auf Berichten von FreightWaves, published 11 Sept 2026, 18:23 UTC.
Original headline: “DHL augments facility’s parcel capacity in northwest Germany”.
Retrieved 28 Oct 2026, 06:00 UTC.
Reported with reference to FreightWaves; text independently written by Base Oil Trade.
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